Luftfracht oder Integratoren – wie sehen die Chancen und Risiken zukünftig aus?


Düsseldorf, 21. Juni 2018 – Anlässlich des zehnten Aviation-Event trafen sich Ende Juni mehr als 150 Vertreterinnen und Vertreter der Luftverkehrsbranche im neuen Konferenzzentrum am Düsseldorfer Flughafen. Themen dieser ganztägigen Veranstaltung waren die vielfältigen Herausforderungen in der Luftfahrtindustrie: Sicherheit, Zuverlässigkeit, Kosten und Digitalisierung. Als Referenten waren die Vorstände und Geschäftsführer der bedeutendsten Luftverkehrsunternehmen eingeladen. Diese tauschten sich aus zu genannten aktuellen Herausforderungen wie auch zu den Auswirkungen des Brexit auf die britischen Reiseveranstalter. Von ACD-Seite war Professor Dr. Christopher Stoller beim Branchentreff zugegen. Auf einem Heißen Sessel diskutierte er mit Herrn Dr. Alexis von Hoensbroech, Vorstand Produkt- und Vertrieb bei der Lufthansa Cargo AG. Moderiert wurde der Heiße Sessel von Markus Kopp, Vorstand bei der Mitteldeutschen Flughafen AG. Prof. Stoller konnte zunächst erklären, dass Integratoren, also Anbieter von Luftfracht und Abhol- und Zustelldiensten, wie DHL, UPS oder FedEx, einen enormen Kundenzulauf hätten. Grund sei die Beherrschung der gesamten Luftfrachtkette als „one-stop shop“. Klassische Luftfrachtgesellschaften seien nur ein Glied in der vielfältigen Transportabwicklung vom Versender bis zum Empfänger. Auch habe der e-Commerce zum weiteren Wachstum beigetragen. Herausforderungen sah er bei der Abwicklungen der nichtstandardisierten Sendungen. Die könne man besser über die bekannten Luftfrachtspediteure und Luftfrachtgesellschaften abwickeln. „Aber die positiven Entwicklungen in der Luftfracht und bei den Integratoren sehen zunächst kein Ende. Es wird auch noch weiterhin in den Himmel gehen“, so das Fazit von Prof. Stoller.